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Küster im Kirchenkreis Mecklenburg

in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

Grußworte von Propst Sauermann

Liebe Küsterinnen und Küster!

Der Empfang für alle haupt- und ehrenamtlich tätigen Küster und Küsterinnen in Rostock St. Nikolai liegt nun schon wieder zwei Monate hinter uns. Es war ein wirklich schöner und gelungener Nachmittag!
Jetzt beginnt das Frühjahr, auch in unseren Kirchen wird es langsam wärmer, die Gemeinden ziehen wieder von der Winterkirche in die „richtige“ Kirche um.
Manche Kirche muss nun auch erst wieder hergerichtet werden, so dass man nicht auf staubigen Bänken sitzt oder die Spinnweben, schwer von Staub, an den Wänden hängen.
Ihr geschulter Blick ist gefragt. Sie bereiten in Ihrer Kirche, oft ist es mehr als eine, den Gottesdienst vor und nach, schmücken den Altar mit Blumen, füllen Wein in den Kelch, legen die Hostien in die Pyxis, pflegen und wechseln die Paramente, entfernen die Spinnweben aus den Ecken….. So vieles wäre noch zu nennen, was Sie mit Ihrem besonderen Blick tun. Wie so oft werden Sie es wieder gut meistern, so gut, dass Menschen in ihrer Kirche sich zuhause fühlen können.
Ihr Dienst ist immer wieder des Dankes wert! Seitens des Kirchenkreises ist es in den letzten Jahren gut gelungen, die Verbindung zu Ihrer Berufsgruppe zu stärken. Nicht nur, dass der neue Stellenplan auch neue Möglichkeiten eröffnet, Kleinststellenanteile einzelner Gemeinden mit denen anderer Gemeinden zu verbinden und so auch mit der Küsterarbeit bspw. Aufgaben im Verwaltungsbereich einer Gemeinde zu kombinieren; es gibt auch eine regelmäßig verabredete Begegnung zwischen dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Küster im Kirchenkreis Mecklenburg bei der jährlichen Klausurtagung des Vorstands und bei der Küsterrüste jeweils im Herbst mit mir.
Gern teile ich mit, was im Kirchenkreis „oben auf“ liegt, was sich wie wo entwickelt, „wo der Schuh drückt“, und erfahre selbst gern von dem, was beim „Küstern“so in den Gemeinden für Unmut sorgt oder auch Freude bereitet. Es ist gut, dass wir hier immer wieder gemeinsam im Gespräch sind.
Der manchmal ängstliche Ton ist inzwischen unüberhörbar, wie es werden wird in einer kleiner werdenden Kirche mit auch abnehmenden Kräften. Was wird sich ändern und auch ändern müssen, dass wir mit den Mitteln und Möglichkeiten, die wir haben, gemeindliches, kirchliches Leben nicht nur fortführen, sondern damit auch die Herzen und Seelen der Menschen erreichen? Unser Glaube ist hier gewiss manches Mal herausgefordert, aber wir wissen alle, „Ohne Küster wird es düster“!
Bei dem, was Sie tun und tun werden, bei aller Mühe auch in Ihrem Dienst, vielleicht auch manchem Ringen um Klarheit - der Blick auf den, der unseren Glauben erst lebendig macht und hält, der Blick auf Christus, möge Sie stärken, mit Freude und Frieden erfüllen.

Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!
5. Mose 31,8


Ich freue mich persönlich auf die Begegnung mit Ihnen, bei der Küsterrüste oder zu einem anderen schönen Anlass in einer unserer vielen Kirchen.

Es grüßt Sie

Propst

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