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Küster im Kirchenkreis Mecklenburg

in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

Rhythmische Bewegungstherapie
Schaukastengestaltung

„Ohne Küster wird es düster“

Auf nach Parchim, hieß es am 17. Oktober 2016 für mich. Dort fand im Edith Stein-Haus, die jährliche und meine erste Küsterrüste statt.

Ich bin seit Dezember 2013 in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Röbel / Müritz tätig. Nach einer 70 minütigen Fahrt war ich am Ziel und bezog mein Zimmer. Die innere Aufregung legte sich rasch, als ich herzlich von meinen Kolleginnen und Kollegen empfangen wurde. Auch bereits bekannte Gesichter konnte ich entdecken und begrüßen. Nach dem Kaffee trinken, einer Vorstellungsrunde und dem Kassen- und Rechenschaftsbericht des Vorstandes endete der Nachmittag. In der Kapelle des Hauses feierten wir dann einen Gottesdienst, bei dem unser langjähriger Küsterpastor Henning Haack verabschiedet wurde. Als Nachfolger wurde Oberkirchenrat Andreas Flade in das Amt eingeführt. Es war ein sehr schöner und emotionaler Gottesdienst, der mir in Erinnerung bleiben wird.

Mit der täglichen Morgenandacht begann der zweite Rüsttag. Sehr erfrischend ging es mit Kantor Abs und dem gemeinsamen Singen weiter. Anschließend durften wir Landesbischof Gerhard Ulrich zu einer Diskussionsrunde begrüßen. Am Nachmittag behandelten wir das Thema: Arbeitsrecht und Rechte im Ehrenamt. Für Rede und Antwort stand uns dafür die Rechtsanwältin Sylvia Schmidtbauer zur Verfügung, dem ein interessanter Meinungsaustausch folgte. Mit Informationen von Frau Prill vom KDA Rostock und dem Abendsegen endete dieser informative Tag.
Das Baugeschehen im Kirchenkreis Mecklenburg wurde uns am Mittwoch von Kirchenbaurat Schwarz näher gebracht. Sehr beeindruckend waren seine Ausführungen, über die vielen, erfolgreichen Baumaßnahmen im Laufe der vergangenen Jahre. Als besonderen Gast stellte uns Herr Kirchenbaurat Schwarz den Erfurter Metallrestaurator Thomas Wurm vor. Von Ihm erfuhren wir praktische Hinweise zur richtigen Reinigung und Pflege des Abendmahlgeschirrs. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis unserer Arbeit. In der schönen St. Georgen Kirche durchliefen wir die Themenbereiche der Altarordnung, des Abendmahls und der Floristik. Alles wurde sehr anschaulich von unseren Kolleginnen und Kollegen, Meike van der Wall, Simona Niemann und Lothar Dornau vorbereitet und präsentiert.

Die Bibelarbeit mit Pastor Henning Haack stand am Donnerstag Vormittag auf dem Programm. Nach dem vorgezogenen Mittag folgte der traditionelle Ausflug. In zwei Gruppen aufgeteilt, ging es auf nach Ludwigslust. Dort besuchten wir die Paramenten- und Textilwerkstatt der Stifts Bethlehem und das Schloss Ludwigslust. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Gemeindezentrum gab es noch eine Führung in der besonderen Stadtkirche durch unseren Kollegen Thomas Konradt. Der schöne Tag endete mit einem heiteren, bunten Abend. Dieser wurde  eindrucksvoll eingeleitet, durch unseren fränkischen Gast, dem Kirchner Volker (Name ist mir leider entfallen) in seiner Rolle als herzoglicher Hofmarschall.

Der Freitag ließ mit der Abschlussrunde und dem Reisesegen diese Rüstzeit enden. Fast schon wehmütig fuhr ich wieder in meine Heimatstadt, aber es gibt ja ein Wiedersehen in 2017. Herzlichen Dank an den Küstervorstand für die fantastische Arbeit und Organisation, sowie an das Personal des Edith Stein-Hauses für die gute Betreuung.

Ich habe viel dazu gelernt und fühle mich gut gerüstet für die kommende Zeit. Nochmals sage ich danke, für die herzliche Aufnahme in Eure Gemeinschaft.

Bleibt gesund und munter Marko Peters

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