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Küster im Kirchenkreis Mecklenburg

in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

Bericht der Klausurtagung in Parchim vom 7. bis 9. Februar 2016

Nachdem wir alle aus Nord, West und Ost in Parchim am späten Nachmittag eintrafen, wurden vom Haus die Zimmer verteilt und wir richteten uns ein. Auch Jochen Papke vom KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) war mit dabei. Das Haus ist eine Katholische Begegnungs- bzw. Tagungsstätte. Sehr ruhig gelegen, so dass man in Ruhe die Klausurtagung verbringen konnte. Nach dem Tischgebet stärkten wir uns erst einmal beim gemeinsamen Abendessen.

Im Anschluss trafen wir uns im Sitzungssaal zur ersten Einheit der Tagung. Hierbei ging es um die Beschlussfähigkeit und einige andere Regularien, wie z.B. die Abstimmung über die letzte Sitzungsniederschrift vom November 2015. Diese erste Einheit dauerte ca. 2 Stunden und endete mit einer Abendandacht, die den inoffiziellen Teil des Abends einläutete. Wir saßen gemütlich beisammen und unterhielten uns angeregt über viele Themen, die uns bewegen.

Der nächste Morgen startete mit einem guten Frühstück. Die anschließende Tagungseinheit begann mit einer Andacht, der wir andächtig lauschten. Danach stiegen wir in die nachfolgenden diversen Tagesordnungspunkte (u.a.: vorletzte Lesung der Orientierungshilfe für die Berechnung der Arbeitszeiten für Küsterinnen und Küster der Nordkirche) ein. Es gab zu den verschiedenen Themen immer wieder kontroverse Diskussionen.
Nach einem gesegneten guten Mittagessen besichtigten wir die St. Georgenkirche in Parchim mit Andacht und Orgelspiel. Diesen und auch den zweiten Kontakt hat Thomas Konradt hergestellt. Herzlichen Dank dafür.
Nach der Besichtigung trafen wir uns wieder im Tagungshaus. Während Jochen Papke und die Berufsgruppensprecherinnen und -sprecher sich mit dem Thema: „Wie und wo sehe ich mich als Küsterin oder Küster in der eigenen Kirchengemeinde?“ auseinander setzten, trafen sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Küster in Mecklenburg und der Vorstand des Küsterarbeitskreises der Nordkirche zu einem ersten Krisengespräch. Die unterschiedlichen Strukturen der ehemals drei Landeskirchen unter einen Hut zu bekommen, ist auch in diesem Bereich – wie in anderen Bereichen der Nordkirche – nicht immer einfach. Pastor Mathias Benckert vom Landeskirchenamt in Kiel moderierte das Gespräch auf Bitte des Vorstandes des Küsterarbeitskreis der Nordkirche souverän. Nach einer guten Stunde ging man auseinander mit dem Ziel, diese Gesprächsrunde weiterzuführen.
Der Vorstand der Mecklenburger Arbeitsgemeinschaft folgte der Einladung zum gemeinsamen Abendessen und zur gemütlichen Runde im Anschluss.
Am letzten Tag der Klausurtagung, nach einem guten Frühstück und dem Räumen der Zimmer, trafen wir uns zur letzten Einheit der Klausurtagung, um die letzten Punkte (u.a. Fach- und Mitteilungsblatt 2017, Tages-Exkursion 2016 am 4. Juli, Küstertag mit 40-jährigem Jubiläum am 24. Oktober 2016 – Anmeldungen hierzu nimmt Tobias Jahn entgegen) unserer langen Tagungsordnung zu besprechen und abzuschließen.
Zum Schluss legten wir noch den Termin und Ort der nächsten Klausurtagung fest. Nach kurzer Diskussion konnten wir uns auf den 29. bis 31. Januar 2017 im CJK in Breklum einigen.
Leider konnten viele Kolleginnen und Kollegen an der 2. Besichtigung der St. Marienkirche in Parchim nicht mehr teilnehmen.
Sie hatten sich schon auf den Nachhauseweg gemacht. Klingelnde Handys während der Tagung und die langen Wege der Nordkirche machten sich hier wieder einmal bemerkbar. (Und dann heißt es immer öfter: Wir benötigen keinen Küster!?!).
In der Marienkirche wurden wir von der Küsterin und einem ehrenamtlichen Kirchenführer empfangen. Der Kirchenführer erklärte uns sehr ausführlich die Kirche mit ihrer interessanten Geschichte. Diese Führung dauerte ca. eine Stunde.
Anschließend verabschiedeten wir uns gegenseitig, und jede und jeder fuhr, entweder allein oder in einer Fahrgemeinschaft, wieder zum vielfältigen Dienst in seine Heimatgemeinde, in der alle sehnsüchtig erwartet wurden.
Bedanken möchten wir uns bei den Kolleginnen und Kollegen, die uns morgens, mittags und abends mit einer Andacht über die Tage begleiteten. Zeigten sie doch, dass sie alle als „kirchlich anerkannte Küsterinnen und Küster“ während der Grundausbildung nicht nur übers Bauwesen, Arbeitssicherheit oder den Dienst am Altar viel gelernt haben.
Für den Kurs 2016/ 2017 nimmt Marion Ratzlaff-Kretschmar die Anmeldungen entgegen.

Tobias Jahn
Berufsgruppensprecher
des Kirchenkreis Hamburg-Ost
2. Vorsitzender des Küsterarbeitskreis der Nordkirche

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